Beitragsseiten

Jürgen Haug ist es gelungen, das aus frühen Jahren teilweise noch vorhandene traditionelle Notenmaterial durch ein spezielles Farbsystem neu aufzubereiten, um damit eine klare Zuordnung der Spieler zu gewährleisten und das Notenablesen übersichtlicher zu gestalten. Auch wenn jedes Mitglied zu einer eigenen Technik finden muss, ist ein harmonisches Zusammenwirken des gesamten Ensembles unerlässlich.

Nach ihren ersten großen öffentlichen Auftritten sind die aktuellen Ensemble-Mitglieder jetzt dabei, ihr Repertoire konsequent auszubauen und sich durch regelmäßige Proben weiter so zu verbessern, dass sie sich selbst und natürlich auch ihrem Publikum immer wieder eine wahre Freude bereiten können.

Die vielen unterschiedlich großen Glocken müssen dabei blitzschnell ergriffen, gerüttelt und möglichst sachte wieder am festgelegten Platz abgestellt werden. Der geringe Raum zwischen den einzelnen Glocken verzeiht keine Fehler, denn schon ein einzelnes umfallendes Glöckchen kann durch den „Domino-Effekt“ fatale Folgen haben und die gewohnte Harmonie und Präzision in Sekundenschnelle zunichte machen.

Das genaue Entstehen des Glockenspiels ist nicht mehr eindeutig nachweisbar, fest steht aber, dass es aus dem Allgäu kommt. Auch Jürgen Haug ist überzeugt davon, „dass das friedliche Geläute der Kühe auf den Allgäuer Almen sowie der melodische Klang der Kirchenglocken, die jeden Tag auch ihren Gruß in die Berge hinaufschicken, wohl einst die jungen Leute veranlasst haben, gemeinsam in ihren Stuben zu musizieren“.

Neben der Glockenspielgruppe engagiert sich Jürgen Haug auch unter dem Motto „Musizieren hat Wirkung“ an einem Kooperationsprojekt der Kirchheimer Musikschule und der Alleenschule. Er betreut dabei eine Keyboard-Gruppe, die hier das Spielen eines Instruments kostenlos erlernen kann.

Mit seiner Frau Daniela – mit der er lange Zeit auch als bei den Passagieren beliebtes Musiker-Duo mehrfach im Jahr auf Kreuzfahrtschiffen vom Mittelmeerraum bis zum Nordkap unterwegs war – gestaltet er jedes Jahr im August für die Mitglieder des Seniorentreffs Dettingen einen immer sehr gut angenommenen Nachmittag mit Tanz- und Unterhaltungsmusik.

Ebenfalls kostenlos bietet Jürgen Haug alle zwei Jahre seinen Musikschülern in der Dettinger Schlossberghalle ein willkommenes Forum, um sich in festlichem Ambiente auf der Bühne öffentlich zu präsentieren und ihr musikinteressiertes Publikum „für Musik zu begeistern“.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok